Torsten Welling (CDU): Landeskrankenhaus Andernach braucht finanzielle Stabilität und klare Perspektiven

Nach aktuellen Recherchen des SWR droht dem Landeskrankenhaus Rheinland-Pfalz (LKH) in Andernach ein Rekordverlust von rund 14 Millionen Euro – der höchste in der Geschichte der Anstalt. Die CDU-Landtagsfraktion zeigt sich angesichts dieser Zahlen äußerst besorgt und fordert eine umfassende Aufklärung. Der krankenhauspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Torsten Welling, erklärt: „Ein Verlust in dieser Größenordnung ist alarmierend. Die finanzielle Situation des Landeskrankenhauses darf sich nicht weiter verschlechtern. Es braucht jetzt eine klare Analyse der Ursachen und ein schlüssiges Konzept, wie die Einrichtung wieder in ruhigeres Fahrwasser kommt.“ Laut SWR haben in den vergangenen zwei Jahren rund 20 Führungskräfte das Landeskrankenhaus verlassen. Mitarbeitende berichten, dass dies zu einer spürbaren Belastung in der Organisation geführt habe. Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Christoph Gensch, ergänzt: „Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass im Landeskrankenhaus strukturelle und organisatorische Probleme bestehen. Wichtig ist jetzt, dass die Landesregierung Verantwortung übernimmt und aufzeigt, wie sie das Krankenhaus finanziell und personell wieder stabilisieren will.“ Mit Blick auf die Führungssituation im Unternehmen betont Gensch: „Der Vertrag des derzeitigen Geschäftsführers läuft im kommenden Jahr aus. Vor diesem Hintergrund stellt sich die berechtigte Frage, wie es nach Ablauf des Vertrags weitergehen soll. Hier erwarten wir von der Landesregierung Transparenz und eine klare Perspektive für die Zukunft des Hauses.“ Die CDU-Landtagsfraktion hat angekündigt, das Thema auf die Tagesordnung des Gesundheitsausschusses zu setzen, möglichst schon in der Sitzung am 28. Oktober 2025, um dort eine umfassende Diskussion über die finanzielle Lage und die weiteren Schritte zu führen. „Unser Ziel ist es, das Landeskrankenhaus wieder auf einen stabilen Kurs zu bringen – im Interesse der Beschäftigten, der Patientinnen und Patienten sowie der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler“, so Welling abschließend.
Zukunftsfähiger Bevölkerungsschutz – Gordon Schnieder und Torsten Welling informieren sich zum innovativen RMRH-System in Ettringen
Auf Einladung des Notfallsanitäters und Erfinders Heinz-Werner Kleine-Natrop sen. besuchten der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionsvorsitzende Gordon Schnieder und die Landtagsabgeordneten Torsten Welling und Jens Münster begleitet von VG-Bürgermeister Alfred Schomisch, Ortsbürgermeister Alexander Weber und großen Teilen der CDU-Gemeinderatsfraktion Ettringen, wo ihnen das patentierte Rolling Multi Rescue Health (RMRH) Katastrophenschutz System vorgestellt wurde. Das RMRH ist in seiner Art eine echte Innovation – der erste und einzigartige Katastrophenschutzcontainer weltweit, der sich in wenigen Minuten in eine voll ausgestattete mobile Notfallversorgungsstation verwandelt, und das nur per Knopfdruck einer einzelnen Person auf einer Fernbedienung. Nach dem Absetzen auf einen geeigneten Untergrund entfaltet sich der Container hydraulisch und vollautomatisch. In nur etwa drei Minuten je Seite entsteht eine klimatisierte oder beheizte Behandlungsfläche von fast 82 m2 mit einem Platz-angebot das bis zu 16 Schwerverletzte (Patienten) versorgen und überwachen kann. Zusätzlich verfügt das System über eine 24.000 Liter Sauerstoffversorgung, Materialboxen, einen Aufenthaltsbereich für Einsatzkräfte sowie modernste technische sowie medizinische Ausstattung. Ebenfalls ist dieser Container mit einer 16 KVA-Stromversorgung sowie eine Heizung und Klimaanlage ausgestattet. „Dieses RMRH-System ist ein Meilenstein für unseren Katastrophenschutz“ im 21 zigsten Jahrhundert, darin waren sich Gordon Schnieder und Torsten Welling einig. „Es verkürzt massiv die Aufbauzeit bei Terror, Amokfahrten und weiteren Großschadenlagen/Katastrophen erheblich und erlaubt, dass die Medizinischen Fachkräfte sofort bei den Verletzten eingesetzt werden können – eine echte Entlastung in Notlagen, weil die erste Stunde in der Notfallversorgung zählt.“ Nicht nur der Rheinland-Pfälzische CDU-Fraktionsvorsitzende Gordon Schnieder und die Landtagsabgeordneten Torsten Welling und Jens Münster waren überzeugt von diesem System, sondern ebenfalls auch der Landkreis Mayen-Koblenz, der den Prototyp gekauft hat und somit eine Investition in Sicherheit und Vorsorge der eigenen Bevölkerung getätigte. Gleichzeitig können nun die Vorteile des Systems für verschiedenste Einsatzlagen vor Ort am Standort Ettringen vorgeführt und trainiert werden.
Neues Bürgerhaus in Mertloch – CDU Maifeld gratuliert herzlich zur Eröffnung

Der 11. Oktober 2025 war für die Ortsgemeinde Mertloch ein großer Tag: Nach rund einjähriger Bauzeit und vorhergehender Planungsphase konnte das neue Bürgerhaus im Rahmen einer feierlichen Eröffnung seiner Bestimmung übergeben werden. Mitten im Mertlocher Ortskern – eingebettet zwischen St. Gangolf Kirche, Kindergarten und Park – ist ein modernes Gebäude entstanden, das nicht nur architektonisch überzeugt, sondern auch technisch auf dem neuesten Stand ist. Doch am aller Wichtigsten: Das Bürgerhaus wird vor allem für das Dorfleben und die Gemeinschaft eine echte Bereicherung sein. Im Namen der CDU Maifeld gratulierte Geschäftsführer Johannes Stein herzlich zur Eröffnung und überreichte Ortsbürgermeisterin Birgit Schneider sowie den beiden Beigeordneten York Schmede und Stefan Dieler als Erinnerung an diesen besonderen Tag eine Schiefertafel mit entsprechender Gravur. Die CDU Maifeld freut sich mit und für alle Mertlocher Bürgerinnen und Bürger sowie die zahlreichen Vereine und Gruppen im Ort über das neue Bürgerhaus als Aushängeschild mitten auf dem Maifeld.
CDU Maifeld und Torsten Welling MdL zu Besuch bei den Rüberer Backesbäckern
Im Jahr 2023 konnte der alte Backofen im Rüberer Backes durch ehrenamtliche Initiative erneuert und damit wieder einsatzbereit gemacht werden. Das Gebäude selbst steht seit dem Jahr 1980 unter Denkmalschutz und ist durch seine regelmäßige Nutzung ein zentraler Treffpunkt im Dorf. Alle sechs Wochen finden Backevents statt, die von den Rüberer Bürgerinnen und Bürgern generationenübergreifend angenommen werden. Neben ofenfrischem Brot werden regelmäßig weitere Leckereien wie Pizza, Streuselkuchen und die Martinswecke für das Dorf in echter Handarbeit gezaubert. Auch am ersten Oktoberwochenende hieß es wieder: Rüber backt! Dieses Mal kamen knuspriger Krustenbraten und saftige Haxen aus dem Ofen, die die Vertreter der CDU Maifeld im Rahmen ihres Besuchs vor Ort direkt verköstigen durften. Im Rüberer Backes ist wirklich Großartiges geschaffen worden. Der Einsatz der Backesbäcker zeigt einmal mehr, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für funktionierende Dorfgemeinschaften ist. „Wir bedanken uns herzlich für den interessanten Nachmittag in Rüber und wünschen dem Backes-Team auch in Zukunft viel Freude bei seiner tollen Arbeit“, so Torsten Welling abschließend. Die Backesbäcker gemeinsam mit den Vertretern der CDU Maifeld bei ihrem Besuch in Rüber.
Landtagsabgeordneter Torsten Welling (CDU) im Austausch mit Caritas-Geschäftsführer Christian von Wichelhaus
Im Rahmen eines Austausches mit dem Geschäftsführer des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V., Christian von Wichelhaus, informierte sich der Landtagsabgeordnete Torsten Welling über die vielfältigen Aufgaben und aktuellen Herausforderungen des Verbandes. Ein Hauptthema für den Gesundheitspolitiker war dabei die Situation im Pflegebereich. Mit ambulanten Pflegediensten sowie begleitenden Hilfsangeboten sichert der Caritasverband als wichtiger Versorger die Betreuung von Seniorinnen und Senioren. Von Wichelhaus skizzierte die kürzlichen Umstrukturierungen und angedachte Ausweitungen als Teil der erfolgreichen Aufstellung der Caritas in der Region. Auch darüber hinaus ist der Verband breit aufgestellt: Mit Angeboten von der allgemeinen Sozialberatung über Schuldner- und Insolvenzberatung bis hin zur Schwangerschafts- und Suchtberatung ist die Caritas eine wichtige erste Anlaufstelle für Menschen in Notlagen. Zudem trägt der Caritasverband mit Migrationsberatung, Jugendmigrationsdiensten und Projekten für Geflüchtete wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. „Die Themen, die die Caritas bearbeitet, spiegeln die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit wider: Demografischer Wandel, Jugend- und Familienhilfen, steigender Beratungsbedarf, und Integration. Deshalb ist es mir besonders wichtig, im engen Austausch zu bleiben und die Arbeit des Verbandes auch auf Landesebene zu unterstützen“, so Welling. Christian von Wichelhaus dankte dem Abgeordneten für das Gespräch und die Aufmerksamkeit für die Anliegen der Caritas: „Wir stehen täglich vor neuen Aufgaben, sei es in der Pflege, in der Begleitung von Familien oder in der Integrationsarbeit. Umso wichtiger ist die Vernetzung mit politischen Entscheidungsträgern.“ Welling hob zudem die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements innerhalb des Caritasverbandes hervor und dankte stellvertretend dem Vorsitzenden des Caritasrates, Robert Müller, für den Einsatz vieler freiwillig Engagierter in der Region. Abschließend vereinbarten beide Seiten, den Dialog fortzuführen und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln, um die soziale Infrastruktur in der Region auch künftig zu sichern.
CDU Maifeld war vor Ort
Der Raiffeisenplatz und die Ortsmitte von Ochtendung waren kürzlich Ziel der CDU Maifeld vor Ort. Ortsbürgermeister Hans-Georg Hammes hieß die Vertreterinnen und Vertreter des Gemeindeverbands und der Verbandsgemeindefraktion herzlich willkommen und erläuterte die aktuelle Baumaßnahme auf dem Raiffeisenplatz und an der Hauptstraße. Die Maßnahme wird aus dem Förderprogramm „Ländliche Zentren“, an dem auch Polch und Münstermaifeld teilnehmen, gefördert und steht kurz vor dem Abschluss. „Auf der Zielgeraden sind noch einige wichtige Aufgabenstellungen zu lösen“, so Ortsbürgermeister Hammes bei seinen Erläuterungen. Zudem machten sich die Politiker ein Bild vom anstehenden Anbau an das Feuerwehrgerätehaus Ochtendung, dessen Baubeginn in Kürze stattfinden wird. Das angrenzende Wohnungsbauprojekt „Kanalweg“ war ebenfalls Anlaufstation des Rundgangs in der Ortsmitte. Auch das „neue“ Gebäude für den Ochtendunger Jugendtreff – das ehemalige Hausmeisterhaus der Schule – wurde kurz angesteuert, bevor es zum Gedankenaustausch ins Ochtendunger Rathaus ging. „Ein etabliertes Format der CDU Maifeld, bei dem sowohl Vorzeigeprojekte als auch die örtlichen Problemstellungen aufgezeigt und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Verbandsgemeindefraktion erörtert werden können“, betonte der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Gino Gilles anlässlich der Begehung in Ochtendung. „Es war daher selbstverständlich, dass die VG-Fraktion dem Wunsch der Ochtendunger auf Übertragung des Hausmeisterhauses für ihren Jugendtreff zugestimmt hat.“ Ortsbürgermeister Hans-Georg Hammes erläutert den bald beginnenden Anbau des Feuerwehrhauses
Torsten Welling MdL nimmt am Festakt zum Tag der Deutschen Einheit am Königsstuhl teil
Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit nahm der Landtagsabgeordnete Torsten Welling (CDU) auch in diesem Jahr am Festakt der Kaiser-Ruprecht-Bruderschaft am Königsstuhl in Rhens teil. Die Veranstaltung stand unter dem Leitgedanken des Vortrags „Demokratie – viel besser als jede Diktatur“, gehalten von Rainer Eppelmann aus Berlin, dem Vorsitzenden der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und 1990 letzten Minister für Abrüstung und Verteidigung der DDR. Der Festakt wird traditionell von der Kaiser-Ruprecht-Bruderschaft ausgerichtet, die seit vielen Jahren mit großem Engagement zum Gedenken an den Tag der Deutschen Einheit einlädt. Neben dieser Feierstunde organisiert die Bruderschaft regelmäßig zahlreiche weitere Veranstaltungen, die das kulturelle und gesellschaftliche Leben in der Region bereichern. In seiner Festrede erinnerte Rainer Eppelmann eindrucksvoll an die Bedeutung von Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Mitbestimmung – Werte, die in Deutschland heute selbstverständlich erscheinen, aber in der Zeit der Teilung hart erkämpft werden mussten. Torsten Welling nimmt seit vielen Jahren regelmäßig am Festakt am Königsstuhl teil. Der Austausch mit den zahlreichen Gästen, Vertretern des öffentlichen Lebens und Mitgliedern der Bruderschaft ist für ihn fester Bestandteil des Einheitsfeiertags und so betonte er am Rande des Festaktes dessen bleibende Relevanz: „Der Tag der Deutschen Einheit erinnert uns daran, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Sie lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger und vom Bewusstsein, dass Freiheit, Einheit und Frieden immer wieder neu verteidigt werden müssen. Mein besonderer Dank gilt der Kaiser-Ruprecht-Bruderschaft, die mit großem Einsatz jedes Jahr diesen Festakt und viele weitere wertvolle Veranstaltungen organisiert – und damit das Bewusstsein für unsere gemeinsamen Werte lebendig hält.“
Torsten Welling bei Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktion in Brüssel
Die CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz hat sich zu einer Klausurtagung in Brüssel getroffen. Im Mittelpunkt standen aktuelle europäische Herausforderungen und ihre Bedeutung für Rheinland-Pfalz. Der Landtagsabgeordnete Torsten Welling konnte dabei eigene Themen platzieren und wichtige Impulse für die Wahlkreisarbeit mitnehmen. Besonders hebt Welling das Gespräch mit Manfred Weber, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, hervor: „Gerade in Zeiten weltpolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten ist der enge Austausch mit unseren europäischen Partnern entscheidend. Manfred Weber hat eindrücklich geschildert, wie wichtig eine starke und handlungsfähige EU ist, um Frieden, Stabilität und Wohlstand auch für unsere Regionen zu sichern.“ Neben dem Austausch mit dem rheinland-pfälzischen Europaabgeordneten Ralf Seekatz standen Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der BASF zum Thema Standortsicherheit und Wettbewerbsfähigkeit, mit Dr. Angelika Niebler und Daniel Caspary, Co-Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe und mit Roberta Metsola, Präsidentin des Europäischen Parlaments, auf dem Programm. Themen wie Energieversorgung, Landwirtschaft, Migration und Sicherheitspolitik zeigten, dass europäische Entscheidungen direkten Einfluss auf das Leben vor Ort haben. „Für mich ist klar: Rheinland-Pfalz profitiert von Europa – und Europa braucht die Impulse der Regionen. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Brücke zwischen Mainz, Brüssel und den Menschen in unseren Wahlkreisen aktiv schlagen“, so Welling abschließend. Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Torsten Welling (CDU) – honorarfreies Foto anbei (alle abgebildeten Personen sind mit der Veröffentlichung einverstanden)
Landtagsabgeordneter Torsten Welling (CDU) lädt zur Sprechstunde
Der Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Maifeld, Mayen, Rhein-Mosel und Vordereifel, Torsten Welling (CDU), lädt zu einer weiteren Bürgersprechstunde ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zum Gespräch am 04. Oktober von 10:00 bis 12:00 Uhr über allgemeine Themen oder zu persönlichen Anliegen eingeladen. Die Sprechstunde kann nach Abstimmung telefonisch, via Videokonferenz oder vor Ort stattfinden. Als Mitglied des Gesundheits- und des Digitalisierungsausschusses im Landtag, sowie des CDU-Zukunftsfeldes Wirtschaft hat Welling klare Schwerpunkte bei der Arbeit als Abgeordneter. Selbstverständlich kann im Rahmen der Sprechstunde auch jedes andere Thema angesprochen werden. Bei speziellen Anliegen wird um eine vorherige Schilderung des Sachverhalts gebeten, um ggf. vorab Informationen einholen zu können. Wenden Sie sich bitte zwecks Anmeldung an das Wahlkreisbüro von Torsten Welling an kontakt@torsten-welling.de.
Landtagsabgeordneter Torsten Welling (CDU): „Hebammen verdienen bessere Bedingungen – Versorgung muss gesichert werden“
Die Situation der Hebammen in Rheinland-Pfalz stand im Mittelpunkt einer aktuellen Debatte im September-Plenum des Landtages. Der örtliche Landtagsabgeordnete Torsten Welling (CDU) machte dabei deutlich, dass die Rahmenbedingungen dringend verbessert werden müssen, um eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Geburtshilfe auch in Zukunft sicherzustellen. „Hebammen leisten eine unverzichtbare Arbeit für werdende Mütter, Familien und unsere Gesellschaft insgesamt. Umso wichtiger ist es, dass sie unter fairen Bedingungen arbeiten können und nicht in ihrer Existenz bedroht werden“, so Welling. Hintergrund ist der neue sog. Hebammenhilfevertrag, der ab November 2025 bundesweit in Kraft tritt. Während angestellte und außerklinisch tätige Hebammen von einer Erhöhung der Stundensätze profitieren, geraten freiberufliche Beleghebammen durch unzureichende Vergütung erheblich unter Druck. Da gerade in vielen ländlichen Regionen die Geburtshilfe wesentlich von Beleghebammen getragen wird, drohen Versorgungslücken. Die CDU-Landtagsfraktion hatte hierzu bereits im Juni einen Antrag eingebracht, der neben dem klaren Appell in Richtung der Vertragspartner im Bund einige Überlegungen zur Unterstützung von Landesseite beinhaltete. „Die Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP konnte sich zwar nicht zu einer Zustimmung durchringen, allerdings wurde schließlich ein Antrag in geänderter Form vom Landtag verabschiedet und somit wenigstens ein klares Signal für unsere Hebammen im Land gesendet. Wir brauchen Lösungen, die praxisnah sind und auch Beleghebammen in die Lage versetzen, ihre wichtige Arbeit auch künftig wirtschaftlich und mit hoher Qualität auszuüben. Dafür setze ich mich ein – sowohl hier in der Region als auch im Landtag“, betonte Welling.